Impressionen des Erntedankgottesdienstes 2019

Besuch auf der Eselalp und Pizzaplausch

 

An Stelle des jährlichen «Brätelanlasses» besuchte die KAB Einsiedeln dieses Jahr am Samstag 10. August die Eselalp ob Euthal. Sieben wetterfeste Personen nahmen den steilen Weg unter die Füsse. Die weniger wanderfreudigen wurden auf die Alp chauffiert. Pünktlich um 13.00 Uhr trafen alle oben ein.

Nach einer kurzen Verschnaufpause bekamen wir den ausgewallten Pizzateig. Diesen konnten wir mit den vorbereiteten Zutaten nach Belieben belegen. Immer zwei Pizzas wurden im Ofen miteinander gebacken. Dazu gab es feinen Tomaten-Mozzarella Salat und Kopfsalat. Maya und Peter Vogt haben uns vorzüglich bewirtet.

Langsam verzogen sich auch die Nebel- und Wolkenfelder und wir konnten die schöne Aussicht auf den Sihlsee, den Zürichsee und den Greifensee wie auch auf die Bergwelt geniessen.

Am Nachmittag gab es noch Kuchen von den KAB Frauen gebacken und Cafe mit oder ohne Schnaps. Alle sind voll auf ihre Rechnung gekommen.

Gegen 16.30 Uhr war Aufbruch. Die Wanderer mussten den Abstieg bewältigen und die anderen wurden wieder ins Tal gefahren.

Es war ein rundum gelungener schöner Ausflug und ein gemütlicher Nachmittag, der allen sehr gefallen hat.

Wir bedanken uns bei Maya und Peter für den Fahrservice und die feine Bewirtung.

 

ABSEITS Luzern- die andere Stadtführung

Mit Marcel und Pit auf der Gasse

 

Mitglieder der Kolpingfamilie und der KAB Einsiedeln erlebten gemeinsam am letzten Samstag die Leuchtenstadt Luzern aus einer anderen Perspektive.

 

Etwas verspätet kommen wir an der Bushaltestelle am Paulusplatz an. Unsere Guides winken von der anderen Strassenseite. Pit und Marcel werden uns auf dieser zweieinhalbstündigen Tour Plätze und Institutionen abseits der Touristenpfade zeigen. Die Guides der Touren von „ABSEITS Luzern – die andere Stadtführung“, sind ehemalige Obdachlose, Drogensüchtige, Stadtoriginale und sozial benachteiligte Menschen. Auf der Tour erzählen uns Pit und Marcel nach und nach ihre Lebensgeschichte.  Marcel, 52, hat eine Elektronikerlehre  gemacht und danach viele Jahre als Softwareprogrammierer für eine Bank gearbeitet. Das erste Mal in Kontakt mit Drogen kam er durch seine Freundin. „Am Anfang nur als Wochenendkonsument“. Nach einem Unfall war der Job weg und der soziale Abstieg begann. Pit, 59, ist gelernter Schriftenmaler mit langjähriger Berufserfahrung im Gastgewerbe. Nach längerer Arbeitslosigkeit hat der selbsternannte (Über)Lebenskünstler nun mit den Stadtführungen wieder eine Aufgabe gefunden. Die Guides führen die Besucher auf insgesamt sieben Touren zu sozialen Einrichtungen der Stadt und verknüpfen diese mit ihrer eigenen Lebensgeschichte. „Wir sind berühmt“, meint Pit und grinst. Zehntausend Gäste hätten seit Beginn vor zwei Jahren an den Führungen teilgenommen, Marcel relativiert die Zahl sofort auf achttausend. Die beiden ergänzen sich gut, und trotz der Tragik ist in ihren Erzählungen immer auch eine Prise Humor und Schalk mit dabei. „Wir sind gut auf unsere neue Aufgabe als Stadtführer vorbereitet worden“ sagen beide.  Der erste Halt an diesem Nachmittag gilt dem Secondhandladen der Caritas, der für jeden offen steht.  Hier findet man Einrichtungsgegenstände, Kleider, Spielsachen und selbstproduzierte Produkte aus den Werkstätten.  Im Lebensmittelgeschäft unweit davon braucht es einen Ausweis, der belegt, dass die Bezüger am Existenzminimum leben. Die beiden Institutionen der Caritas haben eine tägliche Kundenfrequenz von 280 bis 300 Personen.  Danach geht’s weiter zum Pavillon von „Vicino Luzern“, wo sich Menschen aller Gesellschaftsschichten treffen und Nachbarschaftshilfe und Dienstleistungen vermittelt werden. Anita vom Secondhandladen „Ziitlos“ erzählt aus dem Leben ihres 2004 verstorbenen Lebensgefährten Emil Manser. Er war ein Luzerner Stadtoriginal, der mit seinen ungewöhnlichen Auftritten und gesellschaftskritischen Sprüchen provozierte. Es geht weiter zum „Vögeligärtli“, wo einst die offene Drogenszene vorherrschte. Pit und Marcel erzählen weitere Eckpfeiler aus ihrem Leben - unverblümt und selbstkritisch. Ihre Offenheit kommt in der Gruppe gut an. Marcel ist heute „clean“, wohnt mit seiner Tochter in einer hübschen Wohnung und hat wieder eine Stelle gefunden. Wir freuen uns von Herzen mit und applaudieren spontan. Weitere Stationen auf unserer Neustadttour sind die Velostation beim Bahnhof und das „Inseli“, wohin sich nachts der Schwulenstrich ausbreitet.  Die Velostation bietet arbeitslosen und ausgesteuerten Menschen Beschäftigungsprogramme an. Im „Quai4“, einem weiteren Integrationsprojekt, und letzten Stadion auf unserer Tour, kehren wir ein und verabschieden uns herzlich von unseren beiden Guides, die dank dieser „Abseits“ Tour ins Zentrum gerückt sind und ein Gesicht bekommen haben.   

„Jede Arbeit ist Gottesdienst“

  

1. Mai-Gottesdienst in den Klosterwerkstätten

 

Wetterglück und rund 40 Besucherinnen und Besucher waren dem 1. Mai- Anlass der KAB Einsiedeln beschieden. Die positiven Rückmeldungen und die gute Stimmung ermutigen zur Fortsetzung.

 

Die KAB, die ihre Wurzeln in der Arbeiterbewegung hat, lud am Tag der Arbeit zur Führung und anschliessendem Gottesdienst in die Klosterwerkstätten ein. Lorenz Fuchs, der technische Zeichner des Klosters, führte die Gruppe zum Holzhof und danach durch die verschiedenen handwerklichen Betriebe, die hauptsächlich für den Unterhalt des Klosters zuständig sind. Die Malerei, Maurerei, Schmiede, Schreinerei, Steinhauerei, Elektro -und Sanitärwerkstatt beschäftigen zusammen rund 30 Mitarbeiter. Die historischen Gebäude sind aufwendig im Unterhalt und die Handwerker haben oftmals besondere Herausforderungen zu bewältigen. Dies mache die Arbeit aber auch spannend, meinte Lorenz Fuchs. Unter den Mitarbeitern habe es einige Tüftler und künstlerisch Begabte. Als Beispiel zeigte er eine aufwendige und sehr gefällige Schmiedearbeit. In der Steinhauerei wurde demonstriert, wie eine marode Skulptur rekonstruiert wird. Das Kloster hat eine eigene Wasserversorgung. 17 Quellen sorgen für  eine Spitzenleistung von 370 Litern pro Minute. Die Reparaturen des teilweise alten Leitungssystems seien sehr zeit- und arbeitsintensiv, so Fuchs. Es gibt viel zu tun in der weitläufigen Klosteranlage.

 

Gottesdienst in einer Werkstatt

Dank des schönen Wetters konnten die Bänke für den anschliessenden Gottesdienst, der von Pater Basil, dem Präses der KAB, zelebriert wurde,  draussen vor der Klosterschmiede aufgestellt werden.

Gottesdienst in einer Werkstatt! Passt das, kann man sich fragen?  „Ora et labora (et lege)“, bete und arbeite (und lese) ist das Motto des Heiligen Benedikt. Im klösterlichen Umfeld ist daher klar: Gebet und Arbeit gehören zusammen. Wenn er an die heutige Zeit denke, so Pater Basil, kämen  ihm dazu zwei Stichwörter in den Sinn: Zum einen Leistungsdruck. Dank moderner Maschinen sei die Arbeit für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weniger anstrengend als früher. Und obwohl wir so viel Freizeit hätten wie nie,  hätten viele das Gefühl, der Leistungsdruck und der Stress werde immer grösser. Das andere Stichwort sei zurzeit in aller Munde:  Work-Life-Balance, also das Verhältnis von Arbeit und Leben. Schwierig werde es, wenn die beiden getrennt würden, die Arbeit als notwendiges Übel angesehen würde. Für Papst Franziskus ist die Arbeit ein wesentliches Element für die Würde des Menschen. Wir seien daher aufgerufen, den Schöpfungsauftrag ernst zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen. „Mit unserer Arbeit können wir Gott und den Menschen dienen“, so Pater Basil weiter. Jede Arbeit sei  Gottesdienst. „Ora et labora“ gelte also nicht nur im Kloster, sondern könne für alle Menschen hilfreich sein.

In den Fürbitten wurden den verschiedenen Anliegen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gedacht und um  gegenseitigen Respekt gebetet. Das Opfer wurde für das KAB Hilfswerk „Brücke / le Pont“ aufgenommen. Das Programm „Arbeit in Würde“ von „Brücke“ ermöglicht es, dass Menschen in Afrika und Lateinamerika von ihrer Arbeit leben und Verantwortung für Familie und Gesellschaft übernehmen können.

Der Dank zum Schluss ging an die Teilnehmenden und an alle, die zu diesem Anlass beigetragen hatten, besonders an das Kloster für die Unterstützung und das Wohlwollen.

Damit dieser Anlass auch in Zukunft durchgeführt werden kann, würde sich der Vorstand der KAB sehr freuen, wenn auch weitere Firmen und Betriebe  ihre Hallen für einen Gottesdienst am 1. Mai zur Verfügung stellen würden. 

Osterfloristikkurs in Willerzell

 

Mitglieder der KAB und Frauen aus Willerzell trafen sich im „Bluemälädeli“ bei Marietta zum alljährlichen Floristikevent. Alle mit dem gleichen Ziel: Man wollte sich mit einem bunten Blumenkorb den Frühling ins Haus holen und ein paar kreative und gemütliche Stunden verbringen.

Angesichts der Riesenauswahl an frischen Schnittblumen, schönen Drahtkörben und Dekomaterialien stand diesem Ansinnen auch nichts mehr im Wege. Frohgemut machten sich alle ans Aussuchen der Lieblingsblumen. Bevor die Tulpen, Ranunkeln, Rosen, Weidenkätzchen, und wie sie alle heissen, platziert werden konnten, musste der Korb dekorativ mit Moos und Rinde ausgekleidet werden.

Ob bunt oder Ton in Ton gehalten – entstanden sind allesamt wunderschöne Blumenkörbe, die den Teilnehmerinnen ein glückliches Lächeln ins Gesicht zauberten.

 

Einmal mehr geht ein herzliches Dankeschön an unsere tolle Kursleiterin Marietta für die Inspiration und ihre Engelsgeduld. 

109. GV der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung im Alterszentrum Gerbe, vom letzten Freitag, 15.März 2019.

Bericht: Yolanda Kälin

Die erste GV der KAB Einsiedeln nach dem Austritt aus dem Dachverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung zeigte auf, dass der Kurs des Vereins im gleichen Rahmen weitergeführt werden konnte, heisst, der Verein ist sich treu geblieben, seine Ziele bleiben das Fördern der Gemeinschaft in Christlicher Sicht.

 

 

Präsidentin Monika Tschümperlin begrüsste 65 anwesende Personen zur Versammlung, darunter Hans Iten, Präsident der röm.-kath. Kirchgemeinde, Walter Ronner, Kirchenrat, Toni Diethelm, Präsident KAB Galgenen und Mitglied der Leitungsgruppe KAB SZ, Melanie Haunsperger, Präsidentin Frauenverein Einsiedeln, Steffen Michel, Seelsorgeteam der Pfarrei und Urs Schönbächler.

Vor dem geschäftlichen Teil durften die Versammelten ein feines Nachtessen, zubereitet durch das Küchenteam Gerbe, einnehmen.

Zügig ging man zum geschäftlichen Teil über. Das letztjährige Protokoll wurde mit grossem Applaus verdankt. Jahresbericht der Präsidentin:  Der Verein ist dem Christlichen Gedankengut treu geblieben. Die Aktivitäten waren: Anbetungsstunde am Hohen Donnerstag, 1. Mai Gottesdienst in der Kerzenfabrik Lienert mit Fabrikbesichtigung, Mai Wallfahrt nach Maria Bildstein, Gottesdienst in der Gangulph Kapelle, Organisation / Durchführung der Wallfahrt der KAB SZ / Uri im Frauenkloster Au.  Erntedankgottesdienst in der Jugendkirche, Opfer aller Gottesdienste des Wochenendes zugunsten des Hilfswerks Brücke / le pont. Die Brücke unterstützt hauptsächlich Bildungsprojekte in Entwicklungsländern, um so der Abwanderung aus ländlichen Gebieten entgegen zu wirken. Weiter ging s mit der Adventsfeier, welche jeweils zusammen mit dem Frauenverein durchgeführt wird. Im Januar fand die Mondscheinwanderung mit Andacht und gemütlichem Beisammensein in Trachslau statt. Bildungsanlässe und Kurse: Peddigrohr Kurs, Blumenbindekurse zu Ostern und Advent bei Marietta Zehnder in Willerzell, Besuch und Führung bei der Viktorinox, Vortrag: „Sag nicht ja, wenn du nein sagen möchtest“, Handlettering, zu Deutsch Verzieren der Handschrift, Bücher falten, Nähkurse bei den versierten Leiterinnen Monika Petrig und Andrea Birchler. Das Strickstübli, jeweils von Oktober bis Frühjahr, dieses Jahr fertigte man unter anderem zugunsten der Alzheimer Stiftung Cupholders (Tassenhalter). Gross geschrieben wird bei der KAB die Pflege der Gemeinschaft, dazu trugen bei: Vereinsreise bei super Wetter mit Besuch des Bäckerei Museums in Benken, Weiterfahrt zur Insel Ufenau mit feinem Mittagessen und Führung durch Fredy Kümin. Bräteln auf dem Altberg, Chilbi im Pfarreizelt und einem Helferessen im Restaurant 3 Könige, Mithilfe beim Apero anlässlich der Feier zum 60-jährigen Bestehen des Cäcilienchors, Martinsmarkt mit selbstgebackenen Guetzli und Handarbeiten der Frauen Monika Ruhstaller und Melanie Haunsperger. Ein Teil des erwirtschafteten Erlöses vom Martins Markt bleibt bei der KAB für Ausgaben zugunsten des Weihnachtsessens für Alleinstehende, der Rest fliesst ans Hilfswerk Brücke / le pont. Dieses Jahr konnte aus allen Anlässen inkl. Kirchenopfer am Erntedank Wochenende, ein Betrag von 5`500.- Fr. gespendet werden. Aus allen KAB Sektionen des Kantons zusammen flossen Fr.42`000.- an das Hilfswerk Brücke, was durch die Elsener-Gut Stiftung mit der beachtlichen Summe von Fr. 20`000.- aufrundet wird. Zwischen Weihnachten und Neujahr fand das Essen mit Alleinstehenden Menschen, mit Spiel, Weihnachtsgeschichte und viel Spass statt, was durch den Vorstand gemeistert wird.

Von vier langjährigen Mitgliedern musste die KAB Abschied nehmen: Frau Martha Kälin-Kälin, Frau Margrit Birchler-Kälin, Frau Klara Birchler-Humbel und Frau Marianne Gyr-Bickel haben im letzten Vereinsjahr ihre letzte Reise angetreten. Pater Basil gedachte ihrer in einem Gebet. Zu erwähnen ist, dass Frau Marianne Gyr, während 45 Jahren alle Guetzli, welche wir am Martins Markt verkaufen durften, in Eigenregie buk. 

 

Altershalber und aus persönlichen Gründen haben 2 Personen die KAB verlassen. Frau Rosmarie Kälin, sowie Frau Elsbeth Caranci-Müller sind neu beigetreten, was per März 2019 zu einem Mitgliederbestand von 114 Personen führt.

Auf Grund des Austritts aus der KAB Schweiz und Auflösung des Kantonal Verbands mussten die Vereinsstatuten etwas angepasst werden.

Der Vorstand hatte eine Spende von Fr.1000.- zugunsten der Parkanlage Gerbe gesprochen. Da die Beiträge an den Dachverband entfallen, möchte die KAB jährlich ein soziales Projekt der Region unterstützen. Wegen eines schlecht besuchten Vortrags entstand ein Minus von Fr. 547.95. Die KAB steht jedoch finanziell gut da. Die Beisitzerinnen Irene Braun und Marlen Küttel wurden mit grossem Applaus für 2 weitere Jahre bestätigt. Zur Wahl stand auch Präsidentin Monika Tschümperlin, welche bereit ist, sich die grosse Arbeit nochmals auf die Schulter zu laden. Sie wurde ebenfalls mit grossem Applaus bestätigt. 

 

Zwei Leckerbissen aus dem bevorstehenden Jahresprogramm: Vortrag Sicherheit im Alter, sowie den Ausflug auf die Eselalp, wo 50 Esel den Sommer verbringen. Eine Fahrgelegenheit wird geboten. Alle Aktivitäten werden frühzeitig in EA und Pfarrblatt publiziert.

Viele Mitglieder konnten für langjährige Mitgliedschaft geehrt werden: 30 Jahre: Arlette Latscha, 

35 Jahre: Bernadette Blattmann, Annemarie Meier-Reinhard, Josef Oechslin, Annelies Reichmuth-Kälin, Gerhard Heckmanns, Ida + Josef Kälin-Kälin. 40 Jahre: Antoinette Hungerbühler-Kalbermatten, Josy Kälin-Füchslin, 45 Jahre: Elisabeth Betschaft-Weggler, Josy Bieri, Monika Gyr-Kälin. 60 Jahre: Hermine Kälin-Ochsner, 65 Jahre: Rosmarie Kälin-Schuler, Arvenweg 8.  Mitglied des Jahres: Marlies Burkard. 

Nach Pater Basils Schlusswort wurde noch ein kniffliges Quiz gespielt und die Geselligkeit gepflegt.

Ein grosses Dankeschön geht an Präsidentin Monika Tschümperlin und ihr ganzes Team.

KAB besucht die Ausstellung „Heilige- Retter in der Not“

 

Im Forum der Schweizer Geschichte in Schwyz kann man auf die Spuren der Eidgenossenschaft gehen. Daneben zeigt das Museum wechselnde Ausstellungen zu aktuellen Themen. Noch bis zum 10. März gehört das Untergeschoss Heiligenfiguren aus dem Hoch- und Spätmittelalter, die bis heute den Betrachter in ihren Bann ziehen und von der tiefen Religiosität der damaligen Menschen zeugen. Heilige hatten im Mittelalter verschiedene Funktionen. Sie waren Fürbitter bei Gott und Beschützer und Helfer in der Not. Einiges davon hat sich bis heute erhalten, man denke nur an die Heilige Barbara, die bei allen Tunnelbauten mit dabei ist oder an Christopherus, der in vielen Autos mit fährt. Am Eingang des Museums, einem ehemaligen Kornhaus, wird die KAB-Gruppe von Monika Schmidig begrüsst, die uns in der Folge sehr kompetent durch die Ausstellung führen wird. Der Anfang macht der um 1520 entstandene Altar der Heiligen Anna, der neben der Hauptpatronin und anderen Heiligen auch Franziskus zeigt. Auf ihn geht der Brauch der Krippen zurück. Neben Heiligenfiguren, die in allen Lebenslagen angerufen wurden und den Menschen bis heute Trost und Hoffnung spenden, werden Szenen aus dem Weihnachts-und Osterzyklus gezeigt. Der eigentliche Grund für die Ausstellung lieferte der fast 1000-jährige Palmesel von Steinen, der damit für kurze Zeit wieder in seiner alten Heimat besichtigt werden kann. Marienfiguren aus verschiedenen Epochen machen deutlich, wie sich das Schönheitsideal im Laufe der Zeit veränderte. Die älteste unter ihnen ist die Madonna von Raron aus dem Jahr 1150. Aus Einsiedler Sicht interessant ist eine romanische Marienfigur, die als Vorgängerin des Einsiedler Gnadenbildes gilt. Dass so viele dieser Figuren bis heute erhalten sind, ist unter anderem den Beinhäusern zu verdanken. Aus Ehrfurcht wurden Skulpturen, die nicht mehr gebraucht wurden, nicht entsorgt, sondern zusammen mit Gebeinen von Verstorbenen in den Beinhäusern bestattet. Die rund 70 wertvollen Exponate zusammen in einer Ausstellung betrachten zu können, war beeindruckend und machte den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Neben den Figuren des Christentums thematisiert die Ausstellung auch die heutige Religionsvielfalt und gibt Einblick in die fünf Weltreligionen. Nach rund einer Stunde bedankten wir uns bei Frau Schmidig für den lebendig gestalteten Rundgang mit vielen Hintergrundinformationen. Wer wollte, konnte über Kopfhörer noch mehr über die Legenden der Heiligen erfahren. Ganz nach KAB-Art ließen wir den Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und angeregten Gesprächen ausklingen.

Weihnachten für Alleinstehende 2018

Stricken gegen das Vergessen

 

Um auf Demenz und ihre Folgen im Alltag aufmerksam zu machen, lancierte die Pro Senectute und Alzheimer Schweiz die Aktion „Stricken gegen das Vergessen“. Die Kampagne soll die Menschen für das Thema Demenz sensibilisieren.  Der Aufruf  blieb auch in der KAB Einsiedeln nicht ungehört, und das monatliche Strickstübli bot den idealen Rahmen zum gemeinsamen Stricken. Ziel der Aktion war es, viele bunte Cupholder zu stricken, die ab Januar für kurze Zeit in Bäckereien und Confiserien beim Kauf eines Kaffee to go abgegeben werden, zusammen mit einer Broschüre über Demenz.

Das gemeinsame Stricken bot eine tolle Gelegenheit, neue Menschen kennen zu lernen und Zeit miteinander zu verbringen. Viele machten mit, weil sie das Thema "Demenz" wichtig finden. Ausserdem kam allerlei Restenwolle zu einer sinnvollen Verwertung. Der Einsatz machte allen Spass und am Ende kamen 250 bunte Cupholder zusammen – alle mit viel Freude gelismet und verziert.

 

Wir danken allen fleissigen Strickerinnen von Herzen!

Erntedank – Gottesdienst der KAB Einsiedeln

 

Es gab sicherlich viele Gründe, sich am letzten Sonntagmorgen auf den Weg in die Jugendkirche zu machen. Einer davon war, dass die KAB zu ihrem alljährlichen Erntedank-Gottesdienst eingeladen hatte.

 

Täglich gibt es tausend Gelegenheiten, sich zu freuen und dankbar zu sein. Zum Beispiel über den warmen Sonnenschein und die frohe Gemeinschaft an diesem Morgen. Beides hat auch übers Jahr viel dazu beigetragen, dass sich den Gottesdienstbesuchern im Altarraum der Kirche ein so farbenfrohes Bild bot. Lisbeth Kälin und ihre Helfer hatten am Vorabend die Körbe mit den Früchten und dem Gemüse schön arrangiert, und herrliche Blumengestecke in den Farben des Spätsommers zogen die Blicke auf sich. Vor einem kleinen Weizenfeld standen Körbe mit fein duftenden Zöpfli. 

Der Einzug von Pfarrer Basil Höfliger und der Ministrantenschar wurde durch ein fröhliches Musikstück der „Muulörgeler vom Höcklistei“ (Margrith und Ruedi Enz und Leo Buner) begleitet. In seiner Begrüssung meinte Pater Basil, dass wir angesichts dieser Vielfalt an Nahrungsmitteln und leuchtenden Blumen allen Grund haben, dankbar zu sein. Und dies nach einem viel zu trockenen und heissen Sommer. Die Kleinsten der Gottesdienstbesucher machten sich nach dem Segen mit Gudrun Göbel auf zur Villa Kunterbunt, um das Thema „Erntedank“ in der „Chinder Chile“ auf spielerische Art und Weise umzusetzen.

In der Lesung aus dem Psalm 103 kam die Dankbarkeit für Gottes zahlreiche und wunderbare Werke schön zum Ausdruck. Als Antwort auf die Lesung erklang das Musikstück „Any Dream will do“, gespielt von den „Muulörgelern“. Für das Evangelium wählte Pater Basil das Gleichnis vom reichen Kornbauern. Darin wird klar: Was nützt aller Reichtum, wenn man die Menschen um sich herum vergisst - wenn niemand da ist, wenn man krank oder mutlos ist? Jesus sagt: „Niemand lebt davon, dass er viele Güter hat.“

Schätze sammeln könne man auch in einem Sparschwein, meinte Pater Basil zu Beginn seiner Predigt. Jeder habe sicher ein solches „Säuli“ zuhause. Der grösser werdende Geldbetrag darin verleihe ein gutes Gefühl. Ein Gefühl von Sicherheit und Zufriedenheit. Wie schade sei es doch, dass es nur für Geld Sparschweine gäbe. Wenn es so etwas auch fürs Leben gäbe! Ein Sparschwein fürs Glück! Eine Kasse, in die man Freude, Spass und Ideen, Lebenskraft und Gesundheit, Arbeitsenergie und Hoffnung einzahlen könne, um an trüben und grauen Tagen etwas davon abzuheben. Schätze sammeln bei Gott - das gehe leider nicht mit einem Sparschwein, so Pater Basil. Bei Gott Schätze zu sammeln und damit seine Liebe und Gegenwart zu spüren, heisse vielmehr, mit Dankbarkeit zu empfangen und zu teilen.

Anstelle der Fürbitten trugen die Ministranten in einer Dankmeditation vor, wie herrlich Gott unsere Welt geschaffen hat: Danke für das Getreide, für die Luft, für das frische Wasser, für die Liebe…

Zur Gabenbereitung und zur Kommunion trugen die „Muulörgeler“ mit ihrem stimmigen Spiel viel zu einer wunderbaren und feierlichen Stimmung bei. Nach dem Schlussgebet war es an den Gläubigen, freudig in das Schlusslied „Nun danket alle Gott“ einzustimmen.  

Monika Tschümperlin, die Präsidentin der KAB, durfte zum Schluss mit ebenso grosser Freude den Dank an alle richten, die zu diesem schönen und berührenden Gottesdienst beigetragen hatten. Sie bedankte sich auch für das Wohlwollen und die Unterstützung, die der Verein immer wieder erfahren darf. Ein letztes Mal spielte das Muulörgeler-Trio auf und die gesegneten Erntegaben wurden auf den Platz vor der Kirche getragen, wo sie zugunsten des KAB-Hilfswerks „Brücke / Le pont“ verkauft wurden. 

Wallfahrt der KAB der Kantone Uri und Schwyz zum Frauenkloster Au.

Mitglieder aller acht Sektionen der KAB aus Uri und Schwyz trafen sich am letzten Freitagabend zur gemeinsamen, jährlich stattfindenden Wallfahr im Kloster Au ein.

Die Präsidentin der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung Einsiedeln, Monika Tschümperlin, begrüsste die zahlreich erschienenen Anwesenden.  Mit einigen Minuten Verspätung, die Baustelle vom Rappennest hatte ihren Tribut gezollt, konnte Pater Basil alle Besucher zur Messe begrüssen. Er stellte den Gottesdienst in Zusammenhang mit Apostel Bartholomäus, auch bekannt als Apostel Nathanael, dessen Gedenktag gerade heute, also am 24. August gefeiert wird. Bartholomäus war ein begeisterter Anhänger Jesu. Seine Missionarszeit verbrachte er hauptsächlich in Indien, Mesopotamien und Armenien. Offen sein im Leben und Glauben war und ist die Devise. Bartholomäus gefiel die Botschaft: bei Gott sind alle Menschen willkommen, dass wir alle für Gott eine Wohnung werden können, wo Gott wohnen möchte. Manchmal kommt Gott gewünscht,  aber auch überraschend. Wir dürfen uns gerne von Gott finden lassen. Vieles in unserem Leben ist Geschenk. Wir sollen das Fenster des Glaubens,  der Hoffnung und der Liebe gerne öffnen. – Das Opfer wurde aufgenommen für das KAB Hilfswerk Brücke / le pont für die Ausbildung Jugendlicher in  ländlichen Gegenden Brasiliens in Landwirtschaft und Holzbau, um ihnen eine Perspektive zu bieten und so die Abwanderung in Städte zu dämmen. Die Messe gab uns den Gedanken: Herr gib uns Mut, Gerechtigkeit und Frieden mit auf den Weg.

Im Anschluss an die Messe gab Priorin Annemarie Holdener einen kurzen geschichtlichen Überblick über das Kloster und erzählte aus dem Leben der Klostergemeinschaft: Die heutige Kirche, mit ihren modernen Bildern, welche den Zyklus der Welt darstellen, wurde 1974 eingeweiht. Erstmals schriftlich erwähnt wurden die Waldschwestern 1277. Vom Katzenstrick bis zur Au standen vier selbständige Häuser, alle beseelt mit Waldschwestern, welche selbständige Gemeinschaften bildeten. Erst im Laufe der Zeit, schlossen sie sich aus wirtschaftlichen Gründen zusammen. Man lebte von dem, was einem die Natur bot: Beeren, Pilze, Wurzeln. Seit 1617, in Anlehnung ans Kloster Einsiedeln, sind die Schwestern Benediktinerinnen. Nach dem zweiten Weltkrieg lebten noch gut fünfzig Schwestern in der Au, heute sind es deren zwölf, die Älteste 93-, die Jüngste 60 jährig. Der Tag beginnt morgens um sechs und endet bald nach zwanzig Uhr. Vier Stunden verbringen die Schwestern beim gemeinsamen Gebet und da sie die anfallenden Arbeiten nicht mehr alle selbst bewältigen, sind drei weltliche Personen angestellt, sowie eine grössere Zahl für die Anbetungsstunden.  Die Priorin freute sich ausserordentlich über die zahlreichen Gäste an dieser Wallfahrt, war doch die Kirche zum Bersten voll, sogar die reservierten Bänke der Schwestern waren voll bepackt mit Wallfahrern.

Nach dem Gottesdienst durfte die Wallfahrtsgesellschaft die Gastfreundschaft der Pächterfamilie Marlen und Alois Betschart geniessen, welche zusammen mit ihrem Team im gemütlich hergerichteten Tenn ein feines Salatbuffet und ein herrliches Ofenturli herzauberten. Man wusste sich einiges zu erzählen und freut sich auf die nächste gemeinsame KAB Wallfahrt, geplant nach Erstfeld für den 23. August 2019.

Vereinsausflug der KAB

 

Am Samstag, 16. Juni lud die KAB Einsiedeln zum Ausflug ins Bäckereimuseum und auf die Insel Ufnau ein.

Monika Tschümperlin konnte bei herrlichem Ausflugswetter ein ansehnliche Schar KAB-Mitglieder und Gäste zum Ausflug begrüssen. Sie freute sich, dass alle neben Geld auch Zeit in den heutigen Tag investierten, denn Reisen sei die beste Investition in schöne Momente und Erinnerungen. Paul Ochsner chauffierte die Gruppe nach Benken. Wir konnten im Bäckereimuseum Platz nehmen, wo uns gleich Kaffee und Gipfeli serviert wurden, umgeben von Bäckereimaschinen, Osterhasenformen und Bäckereiutensilien. Wir wurden begrüsst von Paul Wick, dem Besitzer des Bäckereimuseums. Sehr interessant und mit Witz erzählte er uns von seiner Leidenschaft, dem Sammeln von Öfen, Bäckereimaschinen und allen Utensilien, die er die letzten 15 Jahre zusammentrug. Nachher hatten wir noch genügend Zeit, das ganze Haus und den Garten, seine Oltimer und so weiter zu besichtigen. Auch befand sich im Haus ein Mammutbaum, den er selber schnitzte.

Rechtzeitig mahnte uns Monika zur Weiterfahrt nach Rapperswil, damit wir die Schifffahrt zur Ufnau nicht verpassten. Auf der Insel Ufnau waren die Plätze für uns zum Mittagessen unter den Bäumen reserviert. Nach der köstlichen Verpflegung wurden wird begrüsst von Fredy Kümin, dem Präsidenten des Vereins „Freunde der Insel Ufnau“. Heisst die Insel jetzt Ufnau oder Ufenau? Seit 2004 gibt’s den Verein. Er wusste uns viel zu erzählen über den Umbau des Restaurants, der Kirche und der Kapelle sowie der Spendensammlung. Nachher hatten wir noch Zeit, um die renovierten Räume zu besichtigen oder für einen Spaziergang auf der Insel. Rechtzeitig versammelten sich alle wieder am Schiffsteg. In Rapperswil wartete Paul Ochsner auf uns, der uns wieder wohlbehalten nach Hause brachte. 

von Marlies Burkard

Die Kunst der schönen Buchstaben erlernt

Die KAB Einsiedeln bot zusammen mit dem Bastel-und Wundertruckli Kurse in Handlettering an.

 

Handlettering ist die Kunst, Buchstaben zu zeichnen und aus Wörtern mit diversen Schriftarten individuelle Schriftkunstwerke zu schaffen. Man sieht sie auf Tafeln, Karten, Kleidungsstücken und Tassen. Gemalte Buchstaben, eingerahmt mit Girlanden, Schnörkeln und anderen Motiven. Aber kann man Handlettering lernen?

 

Alles war vorbereitet, als die Kursteilnehmerinnen (Männer fehlten bisher in den Kursen) eintrafen. Auf den Tischen waren fertige Anschauungsobjekte, Bücher und die diversen Stifte schön präsentiert. Zum Entspannen zwischendurch standen Kaffee und Kuchen bereit und handgeschriebene Namensschilder verwiesen auf den richtigen Platz.

Die Kursleiterin Alexandra Reichmuth freute sich über das grosse Interesse. Die Familienfrau arbeitet im Bastel-und Wundertruckli in Einsiedeln und bietet noch weitere kreative Kurse an. Momentan sei Handlettering aber total angesagt. Selber habe sie vor zwei Jahren verschiedene Kurse besucht und sei seitdem „angefressen“.

Die Teilnehmerinnen erzählten, was sie selber veranlasst hat, sich für den Kurs anzumelden. Danach war Materialkunde angesagt. Bei der Vielzahl der verschiedenen Stifte war dies wirklich sehr hilfreich. Da Meisterinnen bekanntlich nicht vom Himmel fallen, machten sich die Frauen nach ein paar Aufwärmübungen daran, erste Buchstaben, Schnörkel, Banner usw. aufs Papier zu bringen. Das Handlettering unterscheidet sich vom normalen, alltäglichen Schreiben, indem jeder Buchstabe mit viel Sorgfalt und Aufmerksamkeit gezeichnet wird. Verschiedene Schriftarten werden kombiniert. Die Schnürlischrift aus der Schulzeit kommt mit Schnörkeln zu neuen Ehren. Handlettering ist ein Gemisch aus dicken, dünnen, grossen und kleinen Buchstaben. Wenn sich die Buchstaben nicht auf der gleichen Linie befinden, nennt sich dies „bouncing lettering“. Das Geschriebene sieht fröhlich und leicht aus.  Anders als bei der Kalligrafie muss das „Geletterte“ nicht perfekt sein, sondern individuell. Erlaubt ist, was gefällt. Trotzdem gibt es ein paar Regeln zu beachten: Das Lettering sollte nicht überladen sein und zu viele verschiedene Schriften machen es unruhig. Wichtig ist das Layout, also der genaue Entwurf des Textes und der grösseren Elemente, wie beispielsweise eine Blumengirlande.  Am Schluss kommen die kleineren Schmuckelemente dazu. Mir ihnen lassen sich Lücken füllen. Sie sind das Sahnehäubchen und typisch für ein Handlettering. Inspiration findet man in Büchern und im Internet.

Je nach Talent entstanden in den vierstündigen Kursen bereits kleine, persönliche Kunstwerke. Dies beantwortet die obige Frage: Kann man Handlettering lernen? Ja, man kann - mit üben, üben und nochmals üben. 

Impressionen zum Kurs Handlettering

Messe in der St. Gangulf-Kapelle

 

Es ist jedes Mal wieder ein besonderes Erlebnis, wenn sich die Türe der sonst verschlossenen Gangulfkapelle öffnet. Am Donnerstag, 14. Juni, war es wieder soweit. Sakristanin Lisbeth Kälin hatte im Vorfeld alles vorbereitet und die Kapelle mit frischen Blumen geschmückt, so dass die KAB mit ihrem Präses P. Basil die Gläubigen zur Heiligen Messe empfangen konnte.

Ist Gerechtigkeit sichtbar oder gar messbar? Pater Basil spannte gleich am Anfang den Faden zu der beginnenden Fussballweltmeisterschaft. Der Video-Beweis mache den Fussball gerechter, so seien viele überzeugt. Gerechtigkeit im religiösen Sinn gehe aber tiefer, so P. Basil. In Gottes Gerechtigkeit gehe es um eine Verbindung zum Herzen, um Menschen mit wachen Augen, Ohren und Herzen. Das Wort „sehen“ komme in der Bibel oft vor: wahrnehmen mit den Augen, geistiges Wahrnehmen. Für die Lesung wurde der Psalm 115 gewählt. Der Psalm ist die Antwort der Israeliten auf den Spott der Heiden mangels eines sichtbaren Zeichens für die Existenz ihres Gottes.

Auch der Predigttext ermunterte, auf Gott zu vertrauen und die Welt mit offenen Sinnen wahrzunehmen, um IHN zu erkennen.

In den Fürbitten wurde für Gerechtigkeit und für all unsere verstorbenen KAB-Mitglieder gebetet.

Die Gemütlichkeit und Gemeinschaft wurden anschliessend in einer Gartenwirtschaft genossen und gepflegt. 

Maiwallfahrt am Dienstag, 22. Mai nach Maria Bildstein

 

Die Mai -Wallfahrt hat eine jahrzehntelange Tradition in der KAB Einsiedeln. Heuer sollte sie uns nach Benken in die Wallfahrtskapelle Maria Bildstein  führen. Letztmals besuchten wir vor 20 Jahren diesen idyllischen Ort auf dem Buchberg. Nach dem kurzen Fussmarsch vom Parkplatz wurden wir bereits vor der Kapelle von Präses Pater Basil erwartet.

Das Innere der Kapelle präsentiert sich hell und freundlich. Die prächtige Statue „Maria mit dem Kind“ zog sofort die Blicke auf sich. Pater Basil begrüsste die grosse Pilgerschar ganz herzlich zum Gottesdienst, im Besonderen das Ehepaar, das just an diesem Tag den Hochzeitstag feiern konnte.

Einleitend meinte  Pater Basil, Maria wirke oft durch die einfachen Menschen und er erzählte kurz die Entstehungsgeschichte der Wallfahrtskapelle: In der unruhigen Zeit der Reformation trug der Meisterknecht des damaligen Damenstifts Schänis, Johann Heinrich Jud eine Marienstatue auf den Buchberg. Die Äbtissin des Stiftes liess für die Statue einen steinernen Bildstock errichten. Von daher der Name „Maria Bildstein“. Als im 18. Jahrhundert die Überschwemmungen im Lindtgebiet Not und Krankheiten brachten, pilgerten die Menschen erneut zum Bildstöcklein auf dem Buchberg. Zur gleichen Zeit kam auch die Figur „ Jesus an der Geisselsäule“ nach Maria Bildstein und wird seitdem verehrt. Über dem Bildstock wurde später eine Kapelle erbaut und seither mehrfach vergrössert. Die heutige Kapelle wurde 1966 eingeweiht. Das Bildstöcklein befindet sich heute in der Krypta.

 

Als Predigttext wählte Pater Basil das Magnificat, den Lobgesang der Maria. Sie besingt darin Gottes Taten: Gott zerstreut, stürzt und bestraft die Reichen und Mächtigen. Gott erhebt und beschenkt die Niedrigen und Kleinen. Der Text ist bis heute aktuell. Wir können darauf vertrauen, dass Gott uns nahe ist und uns in unseren Bemühungen unterstützt.

In den Fürbitten bitten wir für die Heimatlosen und für Gerechtigkeit und gedenken all unserer Verstorbenen.

 

Gegen Ende des Gottesdienstes setzte der Regen ein. Ein Segen, wie Pater Basil meinte. Mit dem Wettersegen endete dann auch diese schöne und eindrückliche Eucharistiefeier.

Im nahen Restaurant Pilgerhaus wurde der Hunger und Durst gestillt und die Gemeinschaft genossen. Mit etwas Verspätung machte sich der Car mit Chauffeur Oski am Steuer und einer fröhlichen Besatzung an Bord wieder auf den Heimweg.

Herzlichen Dank an unseren Präses Pater Basil Höfliger und allen, die teilgenommen und diesen Anlass bereichert haben. 

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1. Mai Gottesdienst 2018 Kerzenfabrik.pd
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Besuch im Victorinox Visitor-Center in Brunnen

 

Wer kennt sie nicht, die roten Sackmesser mit dem Schweizerkreuz?  Sie stehen weltweit für schweizerische Präzisionsarbeit. Hergestellt werden sie seit über 130 Jahren im schwyzerischen Ibach. Täglich machen sich 60 000 Sackmesser unterschiedlicher Grösse und Funktionen auf den Weg und werden in über 120 Länder exportiert. Produziert werden sie mit teilweise selbstentwickelten Verfahren.

Im Besucherzentrum in Brunnen erhielten wir einen Einblick in die Geschichte des Familienunternehmens Victorinox sowie Informationen zur  Tourismusregion Swiss Knife Valley.

Interessant ist das kleine aber feine Museum im Untergeschoss des Gebäudes. In einer interaktiven Ausstellung kann man auf eine Zeitreise durch die Victorinox-Geschichte gehen. Man erfährt, woher die Firma ihren Namen hat, was das unverkennbare Merkmal der Victorinox-Messer ist und vieles mehr. Besondere Exponate und Raritäten sind in Vitrinen ausgestellt. Das Familienunternehmen beeindruckt  seit Jahrzehnten nicht nur durch Innovation und Pioniergeist, sondern auch durch eine sehr soziale Firmenpolitik und soziales Engagement.

Bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten, wurde der Durst in einer Gartenwirtschaft gelöscht, die warmen Sonnenstrahlen genossen und die Gemütlichkeit gepflegt. 

KAB organisierte Kurse  in Egg und Willerzell

 

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Einsiedeln ist vielseitig und kreativ. Dies zeigt ein Blick ins aktuelle Jahresprogramm. Dabei darf sich der Verein glücklich schätzen, dass sich immer wieder kompetente und engagierte Kursleiterinnen und Kursleiter zur Verfügung stellen.

 

Bei nicht gerade frühlingshaften äusseren Bedingungen fand am Donnerstag- und Freitagabend je ein Osterfloristikkurs in Willerzell statt.  Im „Blüemälädeli“ wurden die Teilnehmer von einem  wahren Blumenmeer überrascht.  Rosen, Hortensien, Chrysanthemen, Ranunkeln, Jasminranken in zarten Pastellfarben und vieles mehr standen bereit und verbreiteten Frühlingsgefühle und Vorfreude. Unter der fachkundigen Anleitung und vielen Tipps  von Floristin Marietta Zehnder entstanden daraus  nach und nach wunderschöne Blumenkugeln. Mit einigen gekonnten Handgriffen verpasste die Kursleiterin zum Schluss jeder Kugel den letzten Schliff. Die Freude über die gelungenen Werke war gross und nicht wenige waren erstaunt über die eigenen Fähigkeiten.

 

Peddigrohr- und Weidenflechten in Egg

 

Zufriedene Gesichter auch nach den Peddigrohr- und Weidenflechtkursen mit Wilma Krucker in Egg. Die rasch ausgebuchten Kurse zeigen, dass sich dieses alte Handwerk wieder grosser Beliebtheit erfreut. Aus Naturmaterialien und mit den eigenen Händen einen Korb für den Alltag oder einen langlebigen Dekorgegenstand herstellen, das hat schon einen besonderen Reiz. Dank dem grossen und verdankenswerten Einsatz der Kursleiterin Wilma, die mit sichtlicher Freude ihr Wissen weitergab,  konnten alle Teilnehmer ihr Wunschobjekt realisieren.

Weitere Kurse der KAB starten demnächst oder sind in Vorbereitung.

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GV KAB Einsiedeln 2018 zum Bericht
Generalversammlung KAB 2018.pdf
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Wie sollen wir die Beziehung zwischen Menschen und Maschinen in einer digitalen Welt gestalten?

 

Am 13. Januar 2018 fand in Goldau unsere Tagung Menschen und Maschinen zum Thema Digitalisierung statt. Rund 66 Teilnehmende und Referierende diskutierten diese Frage.

 

Zum Bericht: Sozialtag der KAB Schweiz

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Wer war Kräuterpfarrer Künzle.pdf
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Glasfusingkurs vom Mittwoch, 11. Oktober 2017

 

Vier interessierte Frauen fanden sich zum Glasfusingkurs in Küssnacht ein und wurden von Kursleiterin Ruth Meier herzlich begrüsst. Im Laden und im Katalog konnte man sein Lieblingsobjekt aussuchen – gar nicht so leicht bei der riesigen Auswahl an schönen Glassachen. An einem Glasstück musste nun der richtige Umgang mit dem Glasschneider und Co. geübt werden. Bald hatten die Frauen den Dreh raus und wagten sich an ihr Objekt. Immer mutiger wurde geschnitten, gebrochen, geschliffen, gesägt und zusammengeklebt. Übermut wurde aber auch gleich bestraft und das Teil musste neu angefangen werden. Entstanden sind an diesem Nachmittag tolle Glassachen, auf die die Frauen mächtig stolz sind und welche sicher lange Freude bereiten werden, ob als Geschenk oder zur Verschönerung des eigenen Zuhauses.

 

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Fotos vom Glasfusing
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KAB und Frauenverein an der 1. Einsiedler Seniorenmesse im Kultur-und Kongresszentrum Zwei Raben

 

Am Samstag, 9. September haben wir zusammen mit dem Frauenverein am Stand Nummer 7 unsere beiden Vereine vorgestellt.

Die zahlreichen Besucher der Messe konnten sich überzeugen, dass wir vielfältige Angebote und Anlässe sowohl für jüngere, sowie auch für ältere Menschen anbieten.

Wir haben uns über die schönen und interessanten Begegnungen und Gespräche gefreut und danken herzlich für das Interesse.

 

 KAB-Erntedank Gottesdienst vom vergangenen Sonntag, 4. Sept. 2017

 

Ein hörfälliges Orgelstück ertönte als viele Gottesdienstbesucher am vergangen Sonntag kurz vor 10 Uhr die Jugendkirche betraten. Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) gestaltete die Messfeier als Erntedankgottesdienst, wo für die reiche Früchte der Ernte gedankt wurde. Mitgestaltet und eröffnet wurde der Gottesdienst vom Kinder- und Jugendchor Feusisberg unter der bewährten Leitung von Adeline Marty. Die Präsidentin der Kath. Arbeitnehmerbewegung Monika Tschümperlin begrüsste die zahlreich anwesenden Erwachsenen und Kinder sehr herzlich. Wir sollten all jenen Menschen dankbar sein, die für uns «geschafft» haben, damit wir ausreichend versorgt würden. Das «Recht auf Nahrung» sei ein sehr oft verletztes Menschenrecht und so seien wir aufgefordert die Schöpfung zu schützen. Die Lesung aus dem Buch Deuteronomium nahm den Gedanken des Erntedanks auf und beschrieb wie der Herr sie in ein prächtiges Land führt, ein Land mit Weizen und Gerste, mit Weinstock, Feigenbaum, ein Land mit Ölbaum und Honig und sie essen und satt werden liess.

Anstelle einer herkömmlichen Predigt versuchten Pater Basil und Monika Tschümperlin die Gedanken des Erntedankes etwas zu zerlegen und den Kirchgängern zugänglich zu machen. Am heutigen Sonntag gelte der Dank nicht nur für die uns reich geschenkten Gaben, sondern auch den vielen Menschen, die wie auch immer dazu beitragen würden, dass wir uns immer an einen reich gedeckten Tisch setzen könnten. So hätten alle auch eine Verantwortung für Gottes Schöpfung. Eine reiche Ernte ohne Räder, von denen zwei im Chorraum platziert waren, sei kaum denkbar. Die Speichen dieser Räder würden Stabilität bedeuten, um aus dem Boden mehr zu erzeugen. Der die Räder umspannende Eisenring würde alles zusammenhalten. So sollen wir uns doch fragen, was uns als Gemeinschaft zusammenhält? Dann sei auch Wasser ein wichtiger Rohstoff, mit dem sorgfältig umzugehen sei. Die Sonnenblume symbolisiere Energie und Gott wolle unserem Leben diese Energie geben. Die Waage bedeute, dass wir zuerst zwar nehmende aber auch gebende seien und der Maiskolben gehöre zum Bild unserer Landschaft. Der daraus entstehende Sauerstoff ergäbe ein Klima, wo wir gerne leben würden. Wenn wir uns dies alles bewusst seien, könne etwas Gutes entstehen. Auch in den Fürbitten gedachte man nochmals der Früchte dieser Erde und bat um Kraft, diese Erde zu lieben und Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen. Nach der Gabenbereitung segnete Pater Basil die wunderbar hergerichteten Früchte, Lebensmittel und Gemüse und dankte für die Kraft der Sonne, die all dies reifen liess. Zum Friedensgruss erwähnte er, dass Gott uns die Welt in unsere Hände lege, damit wir für sie mit der entsprechenden Verantwortung sorgen würden. Während des Agnus Dei sang der Chor wunderbare Gesänge und vor Ende des Gottesdienstes sangen fünf junge Frauen aus dem Chor das sehr hörenswerte  Lied von John Rutter: «For the beauty oft he earth».

Nach dem Dank auf alle Seiten wurden die gefüllten Körbe auf den Vorplatz der Jugendkirche getragen und deren Inhalt zum Verkauf angeboten. Der Erlös des Kirchenopfers sowie aus den verkauften Gaben kommt dieses Jahr einem Berufsbildungsprojekt in Brasilien zugute. Das Projekt bringt jungen Männern Perspektiven, um ihr Leben wieder in eigene Hände zu nehmen und ihren Lebensunterhalt selber zu verdienen. 

Bild und Text von Wolfgang Eberle

KAB-Nähkurse 2017

 

Möchten Sie Ihre textilen Wünsche verwirklichen?

Ob Anfängerin oder Könnerin; wir bieten Ihnen das ideale Umfeld in unseren Kursen.

 

An 8 Abenden von 19.00 - 21.30 Uhr, jeweils am Mittwoch oder Donnerstag, unterstützen wir Sie bei Ihrem Projekt.

 

Kursdaten:

Mittwoch: 30. Aug./ 6./ 13./ 20./ 27. Sept. / 18./ 25. Okt und 8. Nov.

Donnerstag: 31. Aug. / 7. / 21. / 28. Sept./ 19. / 26. Okt. / 2. und 9. Nov.

 

Kursort: Schulhaus Furren, Hauswirtschafts-Trakt, Zimmer 12

Kurskosten: KAB Mitglieder Fr. 80.- /  Nicht Mitglieder Fr. 98.-

 

Kursleitung: Mittwoch: Monika Petrig, Tel. G: 078 738 44 11

Donnerstag: Andrea Birchler, Tel. G: 055 422 36 78

 

 Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

 

Der Vereinsausflug in die frühere Heimat unserer Vorstandsfrau Irene hat uns begeistert und hatte für jeden etwas zu bieten.

 

Der Wochenmarkt mit den Kräutern, bunten Blumen und den frischen regionalen Produkten verwöhnte das Auge und den Gaumen. Der Trödel aus vergangenen Zeiten fand Abnehmer unter den Nostalgikern. In der idyllischen Verenaschlucht kamen die Naturliebhaber und Mystiker auf ihre Kosten, während die Religiösen in den Kapellen stille Einkehr hielten. Im denkmalgeschützten Garten des Restaurant Kreuzen im Schatten uralter Bäume waren alle Gourmets. Die Ornithologen lauschten dem Gezwitscher der Vögel. Die Schleckmäuler schwärmten von der Solothurnertorte. Die geschichtlich Interessierten schmunzelten über die Anekdoten der Stadtführerin. Die Rechenkünstler zählten zusammen, wie oft die Zahl Elf vorkommt und die Historiker wissen jetzt, wieso Solothurn auch die Ambassadorenstadt genannt wird. Die Kunstliebhaber staunten ob der Pracht in der St. Ursen Kathedrale, und alle, die noch höher hinauswollten, stiegen auf den Turm  und genossen den Blick in die Ferne und auch jenen auf die „mindere“ Stadt.

Eines haben die Teilnehmer an diesem Tag aber gemeinsam:  Alle sind sie dem Charme der „schönsten Barockstadt der Schweiz“ mit französischen Flair erlegen. 

Messe in der St. Gangulfkapelle

 

„Allen Leuten recht getan…“. Paulus sei in Korinth missverstanden worden. Die Frohbotschaft Jesu sei bei vielen nicht angekommen. Christen dürften sich aber von solchen Widerständen nicht beirren lassen. Mir diesen Worten begrüsste Pfarrer Pater Basil Höfliger die Gottesdienstbesucher, die auch in diesem Jahr wieder zahlreich in die Gangulfkapelle gekommen waren und leitete danach zum Heiligen Antonius über, dessen Gedenktag just an diesem 13. Juni begangen wurde. Antonius von Padua wirkte als Prediger in Norditalien und Südfrankreich und wurde vom Hl. Franziskus als erster Theologielehrer seines Ordens ausgewählt. Er wurde ein beliebter Volksheiliger und sein Patronat für verlorene Sachen geht zurück auf die Überlieferung, dass ein junger Mönch den Psalter des Antonius mitnahm und daraufhin von Erscheinungen heimgesucht wurde,  so dass er das Buch schleunigst wieder zurückbrachte. Antonius starb bereits mit 36 Jahren.

 

Salz und Licht

„Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt“. Das ist der Auftrag der Christen in der Welt. Die Botschaft im Evangelium fordert uns auf, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern durch gute Werke als Salz und Licht der Erde zu wirken.

 

In den Fürbitten wurde den Menschen in Not und unseren Verstorbenen gedacht und der Wunsch vor Gott getragen, dass Menschen weiterhin, gerade in der KAB,  durch mutiges Eintreten für soziale Gerechtigkeit und den Dienst am Mitmenschen ein sichtbares Glaubenszeugnis abgeben werden.

 

Gott sagt Ja zu den Menschen

Um seine Stimme hören zu können, brauche es viel Stille. Wenn man Verstand und  Herz einsetze, merke man, wie befreiend der Glaube wirken könne, so Pater Basil zum Schluss.

 

 

Ein herzliches Dankeschön allen, die zu diesem schönen und eindrücklichen Gottesdienst beigetragen haben. 

Maiwallfahrt zur Kapelle Bruder Klaus in  Au/Wädenswil

 

Die KAB lud am Dienstag, 30. Mai zu ihrer traditionellen Maiwallfahrt ein.

 

Anlässlich des Jubiläums „600 Jahre Bruder Klaus“ besuchten wir die Bruderklausenkapelle in Au/Wädenswil. Diese beherbergt unter anderem das Bild  „Werke der Barmherzigkeit“ des Priesterkünstlers Sieger Köder.

 

1. Mai-Gottesdienst im Stall

 

Eingeladen zum Gottesdienst am Tag der Arbeit  hatte die KAB Einsiedeln und die Familie Betschart. Gegen 60 Personen, unter ihnen der kantonale Bauernpräsident Albin Fuchs,  machten sich trotz nasskaltem Wetter auf den Weg nach Trachslau. Im „Kalberweidli“ läuteten  Kuhglocken den Beginn der Eucharisiefeier ein, die Präses Pater Basil unter das Thema „Gottes Schöpfung- Geschenk und Aufgabe“ stellte und inmitten von Kühen, Schafen und Ziegen zelebrierte. Der Gottesdienst stand im Zeichen des Dankes und der Wertschätzung gegenüber allen Menschen, die die Verantwortung für die Schöpfung wahrnehmen und durch ihre tägliche Arbeit produzieren, was wir an Nahrung zum Leben brauchen.  Die Stallmesse erhielt durch das beruhigende Muhen der Kühe und die lautstarken Einlagen der beiden Esel eine besondere, fast weihnachtliche Atmosphäre. Dass auf dem Mehrgenerationenhof „Kalberweidli“ viel in neue Technologien und Ideen investiert wurde, davon berichtete Bäuerin Barbara Betschart im Anschluss. Nach einem feinen Apéro  und herzlicher Gastlichkeit, die die kalten Temperaturen fast vergessen liessen, klang der gelungene Anlass langsam aus. 

 

KAB organisierte Vortrag über Organspende, Dienstag, 28. März 2017

 

Ein kleines aber interessiertes Publikum liess sich am vergangenen Dienstag über die medizinischen und juristischen Aspekte einer Organspende informieren. Ein höheres Alter ist für potentielle Spender kein Ausschlusskriterium.  Auch Erkrankungen, einschließlich Krebs,  sollten niemanden abhalten, einen Organspendeausweis auszufüllen

 

Sarah Mächler, Transplantationskoordinatorin am Zürcher Universitätisspital, beantwortete die zahlreichen Fragen der Teilnehmer und erklärte anhand eines fiktiven Falles den Ablauf einer Organspende. In jedem Fall  ist es wichtig, sich für oder gegen eine Spende seiner Organe auszusprechen. Nur wer sich entscheidet, erspart unter Umständen seinen Angehörigen eine grosse Belastung. Welche Organe jemand spenden möchte und welche ausgeschlossen sein sollen, lasse sich ausdrücklich im Spendenausweis regeln. „Ein gutes Nein ist ebenso wichtig, wie ein Ja“, so die Referentin.

 

Vor 60 Jahren gelang die erste erfolgreiche Nierentransplantation zwischen eineiigen Zwillingen. Frühere Versuche waren wegen der Abstossreaktion des Körpers zum Scheitern verurteilt. Erst die Einführung des Wirkstoffs Ciclosporin im Jahre 1983, das die Abstossung vermindert, indem es das Abwehrsystem des Körpers unterdrückt, führte zum Durchbruch. Seit 2007 legt ein Gesetz fest,  unter welchen Voraussetzungen Organe, Gewebe oder Zellen zu Transplantationszwecken verwendet werden dürfen. Voraussetzung für eine Organentnahme ist in jedem Fall der diagnostizierte Hirntod durch einen unabhängigen Arzt und die Zustimmung der Angehörigen. Nach umfangreichen Tests werden die Daten des Spenders in ein System eingegeben und nach einem passenden Empfänger gesucht. Die Zuteilung erfolgt unter anderem nach medizinischer Dringlichkeit, medizinischem Nutzen und der Wartezeit. 

Generalversammlung der KAB Einsiedeln vom Freitag, 10. März 2017

Bericht von Annalies Birchler

 

An der Generalversammlung der KAB Einsiedeln wurde ohne Opposition die

Veränderung der Mitgliederbeiträge genehmigt. Zur Freude aller konnte der

Vorstand um zwei weitere Mitglieder ergänzt werden. Weiterhin bleibt das

Engagement für mehr soziale Gerechtigkeit wichtig.

Die Präsidentin Monika Tschümperlin begrüsste im Kultur- und Kongresszentrum

Zwei Raben am letzten Freitag 60 Mitglieder und einige Gäste zur

Generalversammlung mit dem Gedanken, dass alle Mitglieder der KAB lebendige

Steine der Gemeinschaft in der Pfarrei und Gesellschaft seien. Diese Gemeinschaft

wurde gleich zu Beginn bei einem feinen Nachtessen und regen Gesprächen gelebt

und genossen. Die Präsidentin machte auf die spezielle Dekoration beim Rednerpult

aufmerksam. Da waren Salatköpfe schön drapiert. «Die Salate haben das Herz im

Kopf», so ihre Aussage. Und genauso wolle die KAB in die Zukunft gehen. Es

brauche sehr viel Kopf, Herz und Sachverstand, um all die Herausforderungen der

Zukunft anzugehen. Die KAB wolle sich weiterhin für mehr soziale Gerechtigkeit

engagieren, sich für Benachteiligte einsetzen, sowie Toleranz und die Pflege der

Gemeinschaft hochhalten.

Beim statutarischen Teil wurden das Protokoll, der Jahresbericht sowie die

Jahresrechnung ohne Wortmeldung genehmigt. Beim Traktandum «Festsetzung der

Mitgliederbeiträge» waren einige Erklärungen nötig. Die KAB Schweiz wurde im

vergangenen Jahr in einem intensiven Prozess neu aufgestellt. Neue Statuten

wurden erarbeitet, ein neues Präsidium bestellt, und für die Trägerschaft des

Sozialinstituts ein neuer Verein mit der Unterstützung der KAB Schweiz gegründet.

Dies alles war sehr zeitintensiv, auch für die Sektionen. Die Verbandszeitschrift

«treffpunkt» wird durch ein Informationsblatt der KAB Schweiz ersetzt, das alle

Mitglieder viermal pro Jahr erhalten. Die Veränderung der Mitgliederbeiträge wurde

ohne Kommentar einstimmig genehmigt, was die Präsidentin mit Erleichterung

erfüllte.

Das Traktandum Wahlen wurde ebenfalls mit Spannung erwartet. Zwei neue Frauen,

Irene Braun-von Arb und Marlen Küttel-Probst, wurden von der Versammlung mit

Freude in den Vorstand gewählt. Obwohl sie vor einem Jahr ihren Rücktritt

angekündigt hatte, stellte sich Monika Tschümperlin wiederum als Präsidentin zur

Verfügung. Es war nicht geglückt, eine neue Präsidentin oder einen neuen

Präsidenten zu finden, und so hätte es ihr «Kopf und Herz gebrochen, und der Salat

wäre ’lampig’ geworden», wenn sie die KAB Einsiedeln ohne Präsidium hinterlassen

hätte, meinte sie. Mit riesigem Applaus quittierten dies die Anwesenden.

Das neue Jahresprogramm verspricht wieder einige schöne und interessante

Anlässe. Dies wird auch vom Vertreter des Kantonalverbands mit Respekt bedacht,

und er sieht die Einsiedler als sehr aktiven Verein, denen er viel Erfolg für die Zukunft

wünscht. Bei gemütlichem Beisammensein klang der Abend aus.

Legende Der Vorstand der KAB Einsiedeln, von links: Lisbeth Bösch, Präsidentin

Monika Tschümperlin, Irene Braun-von Arb (neu), Beatrice Haldimann, Emmi

Ruhstaller, Präses Pater Basil. Es fehlt Marlen Küttel-Probst.

Kurs: Indianerzelt nähen aus Jute (musste leider auf nächstes Jahr verschoben werden!)

An drei bis vier Abenden nähen und gestalten Sie unter kundiger Anleitung ein

wunderschönes Indianerzelt (Masse 4 x 4 x 2,2 Meter), das Ihren Kindern oder Enkeln

lange Freude bereiten wird.

 

 

Kursleiterin:       Andrea Reuteler

 

 

Kosten:              Für KAB-Mitglieder Fr. 135.— inkl. Grundmaterial

                           (Stoff,Stangen,Ösen) Nichtmitglieder plus Fr.10.--

Mitbringen:      Stoffschere, Klappmeter, Bleistift